Püppis Taufe

Püppis Taufe

Es fällt schon auf, wenn unser feierfreudiges Sozialgefüge nicht so darf wie es gerne würde. Keinen einzigen offziellen Termin gab es dieses Jahr auf dem Gelände der WSA. Da fehlt dann doch was. Auch wenn es dem Wohl Aller dient.
Die schwierige Aufgabe für diesen ersten und nun auch schon wieder weit zurückliegenden Termin: Bootstaufe unter Coronabedingungen. Wir mussten für die Taufe also ersteinmal aufs Hygienekonzept eingegroovt werden. Zwei zusätzliche Hygienestationen, Listen etc. Nichts, das man nicht mal schnell über sich ergehen lassen kann.

Püppis Taufe

Weiter ging es dann ganz traditionell. Oder eben nicht. Volker führte traditionell in seiner Rede auf, was man denn traditionell bräuchte oder besser bleiben zu lassen hätte. Und es ist jedesmal wieder erstaunlich, unter welch geringem Sicherheitsstandard Bootstaufen durchgeführt werden, wo es doch um soviel Aberglauben geht. Wenigstens hatten es keine Hasen aufs Gelände geschafft.
Und natürlich gab’s auch was über die Bedeutung von PÜPPI zu lernen.

Püppis Taufe

Und auch wenn man überall böse Zeichen sehen hätte können, lief die Taufe reibungslos durch.

Püppis Taufe

Gleich im Anschluss gab es die Verköstigung der Gäste. Soweit ich mich erinnere waren es wohl fünf verschiedene Menüs, die man sich aus Pommes, Currywurst und Sauce/Mayonnaise zusammenstellen konnte. Und es war sehr lecker.
Währenddessen wartete der handgeflochtene Kranz abge…fahren zu werden. Und auch das wurde dann noch pflichtbewusst erledigt.

Püppis Taufe

Was wir aber auch nicht vergessen wollen, ist das Anstoßen auf die Baloo4, die während härterer Coronaauflagen notgetauft wurde, und nun mit Glas in der Hand aufgenommen ist.

Püppis Taufe

Dank reichlich Platz und gutem Wetter gab es keine Not irgendwelche Abstände nicht einhalten zu können. Und selbst für den Getränkenachschub war draußen gesorgt, da uns Karsten (vermutlich nicht allein; der Dank geht an alle!) noch eben eine Bar zusammengezimmert hat.

Püppis Taufe

Es war also rundum gelungen. Und auch wenn die abendliche Kühle sich mit der Feuerschale nicht großflächig vertreiben ließ, wurde bis spät in den Abend gefeiert. Nicht wie sonst, aber man macht’s sich so schön es eben geht. Vielen Dank für diese Feier!

WSA macht Unfug: Mastbewuchs

Auch bei der täglichen Bewegung an der frischen Luft bekommt man hin und wieder Boote zu sehen. Und bei diesem können wir gleich noch etwas dazulernen.

Jeder hat schon mal einen Baumstumpf oder sogar eine Dalbe gesehen, aus der aufeinmal wieder frische Triebe sprießen. Und Holzmasten sind da nicht weniger anfällig für. Zumindest im Binnenbereich.
Deshalb wandt man sich irgenwann von dem Werkstoff Holz ab und fertigte Masten fortan aus Metall. Nützt aber nichts:

Mastbewuchs

Vielleicht klappt’s ja in Zukunft mit den Kohlefasermasten.

Bomben im Meer

Am Wochenende noch nichts vor?
Ich hab letztes Jahr im Fernsehen eine recht interessante Dokumentation gesehen, die ich immer mal verlinken wollte. Natürlich hab ich es immer wieder aufgeschoben und letztendlich auch vergessen. Aber in Zeiten, in denen es unpopulär ist, sich am Wochenende einfach mal im Park zu fremden Leuten auf den Schoss zu setzen, fällt einem sowas wieder ein.

1,6 Mio. Tonnen Munition (das soll einem Güterzug von 3000 km Länge entsprechen) schlummer (oder besser: lauern) unter den Wellen von Nord- und Ostsee. Nach dem Zweiten Weltkrieg einfach mal so verklappt und zur tickenden Bombe gemacht. Sei es an Ort und Stelle oder angespült am Strand. Ich fand es sehenswert. Und bis zum 03.06.2020 läßt es sich in der Mediathek noch anschauen.

https://www.ardmediathek.de/daserste/player/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3JlcG9ydGFnZSBfIGRva3VtZW50YXRpb24gaW0gZXJzdGVuL2E1YTJkYzIzLTM1ZWYtNGQyMi1hM2Y0LTkxMzExOTQxMmVlYQ/die-story-im-ersten–bomben-im-meer