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Welche Unwägbarkeit erzeugt beim Wettsegeln die größte Anspannung?
Was ist mit dem Wind? Haben wir welchen?
Wir hatten zumindest ein bisschen. Also alles vorbereiten.

Fünf Boote, fünf Uhr, drei Runden zur Fähre. Vielleicht auch nur zwei.
Was gibt’s noch Unwägbares?
Berufsschiffahrt!
Aber auch wieder Glück gehabt. Nicht direkt beim Start, sondern nur kurz danach hatten wir einen Schuber, gleich drauf noch die Havel Queen. Quasi beim Aufstellen erster Strategien. Lief aber trotzdem.
Die erste Tonne rundeten MaLi, Fortune, Rih, dann (konnte ich nicht mehr sehen) vermutlich die La Serenisima und die Razzle Dazzle. Der Wind machte es echt spannend und ging mit jedem Boot seine eigene On-/Off-Beziehung ein. Die Fortune kam an der MaLi dann doch noch vorbei und schien sich auf der nächsten Runde zur Fähre (diesmal kein Halbwind sondern Kreuzen, und die Segelschule stieß dazu) ein bisschen absetzen zu können. Dieser Vorsprung schmolz aber auch wieder dahin, und ins Ziel (Bahnverkürzung) kam die MaLi gleich nach der Fortune, dann Rih, Razzle Dazzle und La Serenisima. Und der Wind frischte noch mal auf. Zu spät!
Yardstickbereinigt tauschten MaLi und Fortune noch die Plätze und dann gab’s Bratwurst.
War schon spannend. Offenbar auch weiter hinten, aber davon kann ich nichts berichten. Nix gesehen, weil man als Vorschoter ja auch ein bisschen Arbeit zu erledigen hat.