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3. interne Wettfahrt

Dritte Wettfahrt, drei Boote, drei Runden um den Briefkasten, 3 Beaufort, 3 Freigetränke für alle Starter…halt, halt, halt!

unser Wettkampfbüro

Okay, dritte Wettfahrt stimmt. Und es waren auch drei Boote startbereit. Der Plan waren – natürlich ;-) – drei Runden um den Briefkasten. Beim Wind hörte es dann allerdings auf. Beziehungsweise: Es fing gerade erst an.
Trotzdem war pünktlich um 11 Uhr Start. Die Startline war lang genug für uns drei, und eigentlich waren wir auch alle nicht weit entfernt beim Anschuss. Los ging’s! Zumindest bei JUICED und RIH. Die FORTUNE war wohl ein bisschen weiter ab vom Wind und kam nicht so schnell in Fahrt. Naja, „in Fahrt“ ist sowieso übertrieben. Bis ums Eck waren die Boote von Yardstick 104 – 112 alle noch in Wurfweite. Jeder suchte seinen Wind. Keiner hatte die Segel stehen wie der andere. Und FORTUNE blieb weiter zurück.
Als sich unser Regattafeld dann mit dem des SCS durchmischte, schien sich aber alles wieder zusammenzuschieben. Die hatten ihre Wendemarke an der Durchfahrt Scharfenberg/Baumwerder und wir mussten halt zum Briefkasten. Es standen (der Begriff passt) sich also alle im Weg. Alle tricksten sich da durch, und der Ziehharmonika-Effekt machte die Hoffnung der FORTUNE, wieder ein bisschen herangekommen zu sein, zunichte.
JUICED war zuerst an der Wendemarke, die RIH kam danach und FORTUNE folgte. Auf der Kreuz „flog“ die JUICED dann davon. Zwar konnte man auch von ganz hinten noch ihren Zieleinlauf (nach einer quälenden Runde war nämlich schon Schluß) sehen, aber wie sie da so schnell hingekommen war, konnte ich nicht verfolgen. Die RIH fuhr mit Abstand als zweites über die Linie und als Schlusslicht ebenfalls mit Abstand dann die FORTUNE.
Einzig überraschend war, dass es nach der Berechnung zwischen RIH und FORTUNE knapper war als gedacht. Trotzdem: kein Steven-an-Steven-Rennen und die RIH blieb locker auf dem zweiten Platz.

Immernoch kommt uns natürlich unsere „Haushaltsreinheit“ zugute, wenn wir die Regattateams bilden, aber wir sehnen uns natürlich einen Impffortschritt und ein Infektionsgeschehen herbei, das uns unseren Sport wieder unbeschwert und mit anschließendem Grillen ermöglicht.

Die 4. interne Wettfahrt ist am 23.06.

1. interne Wettfahrt

Nach einer komplett ausgefallenen Meisterschaft im letzten Jahr, bangten und hofften wir, dass es in dieser Saison weitergehen kann. Und tatsächlich wurde die erste interne Wettfahrt in 2021 nicht abgesagt.

erste Interne
Vor dem Sport kommt der Test.

Früh am Morgen begrüßte uns der Sportwart gut gelaunt mit freiwilligen Selbsttests und 20 Minuten später waren alle Athleten negativ getestet. Und das obwohl wir ohnehin streng nach Haushalten getrennt an den Start gingen. Auch die Steuermannsbesprechung war am Abend vorher schon per E-Mail erledigt worden.

Der Start war kurzfristig um 15 Minuten verschoben worden. Das Wetter machte ja keinen besonderen Eindruck, aber mit verstreichender Zeit stieg eben auch das Regenrisiko. Also ab auf die Boote, alles fertig machen und zur Startlinie gesegelt.

erste Interne
Regattadebut

Hier gab es dann auch die meiste Action. Nicht dass die drei Boote sich gegenseitig beharkt hätten, aber offenbar fielen die letzten fünf Minuten vor dem Startsignal genau in die Rushhour. Zwei Schuber bahnten sich den Weg durchs Starterfeld. Aber damit war die Aufregung dann eigentlich auch schon vorbei. Die Crew der WALTZING MATILDA war von den Schubern am meisten gestört, hatte dadurch einen schlechten Start und segelte gleich mit Abstand hinterher. Die JUICED fuhr vorneweg und auch mit viel Fantasie war nach zwei Minuten schon klar, dass die FORTUNE kein spannendes Rennen daraus würde machen können. So fuhr jeder nur gegen sich selbst, und die Zieleinläufe nach Bahnverkürzung lagen soweit auseinander, dass man kein Yardstick-Genie sein musste, um auch gleich die errechnete Reihenfolge vor sich zu haben: JUICED gewinnt vor FORTUNE und WALTZING MATILDA.

erste Interne
immer nur von hinten zu sehen

Am Ende gab’s natürlich kein Essen und kein Trinken. Aber so bleibt Luft nach oben, und wir können uns für die Zukunft mehr Beteiligung wünschen und später Lockerungen mit Grillen erhoffen.

das Ergebnis in Zahlen

Wintersport

Nun haben wir den ersten Monat im neuen Jahr schon so gut wie geschafft. Und das bedeutet auch, dass ich seit fast einem Monat ein Foto rumliegen habe, das mir der Chef von unseren Wintersportlerinnen geschickt hat.

Paddlerinnen

Tatsächlich gibt es sogar drei fleißige Paddlerinnen, die, natürlich ordentlich nach Haushalten getrennt, mit ihren Booten zur Zeit noch aufs Wasser gehen. Heute aber nicht. Da der oberste Zentimeter der Havel in unserem Hafen aus besonders hartem Wasser bestand, war ans Ab- und Loslegen nicht zu denken. Und der Chef zeigte sich unsportlich ;-) und wollte sich nicht als Eisbrecher zur Verfügung stellen. Bleibt zum Frohstimmen nur ein Blick in die Vergangenheit: In den letzten sieben Jahren bildete sich keine Eisdecke, auf der man hätte Schlittschuh laufen können/wollen.