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Kehraus und Absegeln

Kehraus 2017

Die PSV-WSA stürmt auf den Tegeler See.

Liebe Sportkameraden,

für die diesjährige Kehraus hat sich unser Sportwart etwas ganz Neues ausgedacht: Eine gemeinsame Teamfahrt (an welcher Segel- und Motorboote gleichberechtigt dran teilnehmen konnten) in welcher das Ziel des Spieles darin bestand, zusammen zu starten, beieinander zu bleiben und auch gemeinsam wieder in den Hafen einzulaufen. Währenddessen galt es, einen (wasserdichten) Beutel mit Fragebögen von Bord zu Bord zu geben und so viele Fragen wie möglich zu beantworten. Auch wenn der Wind nicht sehr stark war, so haben die Motorboote viel Rücksicht auf die langsameren Segler genommen und mitunter als Vermittler des Beutels mit den Fragen gedient. So hatten alle Wassersportler gleichermaßen viel Vergnügen.

Kehraus 2017

Tegeler See: Ort der Begegnung

Im Anschluss warteten die Eisbeine und Schnitzel auf die hungrige Meute. Es war ein gelungener Tag und Abend! Für einige wurde es zudem ein recht langer Abend in der Schifferstube. So war es nicht verwunderlich, dass man am Morgen in das ein oder andere müde Gesicht beim diesjährigen Absegeln geschaut hat. Unser Vorsitzender Volker hat in seiner Ansprache die Saison noch einmal Revue passieren lassen: Wir können stolz auf den Vereinspreis der Saatwinkler Ecke sein, zudem engagierten sich viele Segler sportlich durch die Teilnahme an diversen Regatten (Laser-Match, WWW, Folkebootregatta) sowie dadurch, dass sich einige auf den weiten Weg zur Ostsee gemacht hatten. Nach dem gemeinsamen Flaggen niederholen in der WSA ging es zum SVT zur Absegelfeier, bei der es sich wieder einmal mehr gezeigt hat, was wir doch für einen tollen Zusammenhalt im Verein haben: Auf der Rückfahrt musste der Umweltmuffel auf Grund eines Motorenproblems (defekter Impeller) die Maschine stoppen, glücklicherweise war aber Dieter sofort zur Stelle und bot Schlepphilfe und hat den Umweltmuffel gleich am nächsten Tag wieder flott gekriegt!

Somit beschließen wir die diesjährige Saison mit einem dreifachen „Gut Wind, ahoi!“.

Kehraus 2017

Lichtstimmung passend zum Ende der Saison

Vielen Dank an Tine für den Artikel und an Mathias für die Fotos!
Mehr Fotos gibt’s im Album.

Kehraus

Nachdem es die ganze Woche geregnet hatte, war das Wetter am Samstag zwar immer noch nicht in sonniger Stimmung, aber für unsere Kehraus zumindest zu einem Kompromiss bereit: keine Sonne, kein Wind dafür aber auch kein Regen mehr.
Klar, dass sich so nicht viele Segler aufs Wasser locken lassen. Die Massen hielten sich zurück und nur sechs Boote gingen hinaus.
die neue Flying Dutchman und die neue Maxum
Karsten hat auf seinem neuen Boot neugierige „Passagiere“ mitnehmen können. Axel (bei dem „Wind“, damit ihm keine Federn wachsen, unter Motor) hatte unter anderem auch den Sportwart an Bord. Daniel und Timo konnten endlich ihren neuen Flying Dutchman in heimischen Gewässern ausprobieren. Volker und Michael hielten auf der Alk dagegen. Als „übliche Verdächtige“ waren natürlich auch Tine auf ihrer Waltzing Matilda und Kerstin und ich auf der Joli Rouge dabei.
Käpt'n, Bugfrollein und Gäste
Da die Kehraus dieses Jahr ohne Zeitnahme, ohne Aufgaben und auch ohne durchweichten Fragebogen keinen Wettkampfcharakter hatte, verlief die Tour „um Hasselwerder und zurück“ friedlich und gemütlich. Keine roten Flaggen, keine engen Manöver. Mario verteilte zwischendurch Geschenke. So gab es bei uns z.B. Müsli an Bord. Als wir nach zwei Stunden Hasselwerder erreichten, sprach der Sportwart offiziell den „Abbruch“ ;-P aus. Es wollte aber keiner zurück. Wir genossen den Nicht-Regen, die „Jungs“ ihr neues Boot, Volkers Stimme hörte man über den See schallen „Wir kämpfen bis zum letzten Meter“, und Tine (dann unter Motor, weil’s bei ihr gar nicht voran ging) wollte auch noch nicht zurück und blieb begleitendes Fahrzeug.
alle vier Segelboote auf einem Foto
Als wir uns dann bis Lindwerder zurück gekämpft hatten, mahnte allerdings die böse Uhr, dass es ja bald Essen gäbe. Wir einigten uns dann gemeinsam aufs Ende, und die beiden Dickschiffe konnten je eine Jolle im Schlepp mit nach Hause nehmen. War schön. Keine Ahnung wie’s derweil im Verein war.
zurück schleppen
Das Essen war dann auch köstlich. Zusätzlich zu Eisbein oder Schnitzel hatte man dies Jahr auch die Wahl Kassler mit Sauerkraut zu essen, und es war wohl hervorragend.
beschlagene Linse zum Essen
Ärgern wir uns also nicht über den fehlenden Wind, sondern freuen wir uns, dass es nicht noch schlimmer war. Unter den Seglern gab es jedenfalls meines Wissens keine Unzufriedenheit.

noch mehr Fotos im Fotoalbum