Am Mittwoch sollte die vierte interne Wettfahrt stattfinden. Wind gab es reichlich und eine gerade noch ausreichende Zahl von Startern auch. Leider aber waren zweidrittel dieser Starter schon vorher „Probesegeln“ und dann nicht mehr zu einem Start bereit. So hatte auch unser Sportwart nicht die schwere Entscheidung zu treffen, ob bei Böen bis zu 8 Bft. nun gesegelt wird oder nicht. Im Grunde schade. Der Wind (und vor allem die Böen) ließen dann nämlich ein bisschen nach, aber hinterher ist man ja immer schlauer.
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dritte Interne
Die Zahlenreihe an Teilnehmern wurde leider auch wieder bei dieser Wettfahrt weitergeführt. D. h. wieder einer weniger und also nur drei Starter am heutigen Sonntag. Wenn das so weitergeht können wir beim nächsten Mal mit zwei Booten die Interne nicht segeln. Schlimm genug, wenn so ein Spaß wegen dem Wetter ins Wasser fällt, aber doch bitte nicht mangels Interesse…
Während Fortune und MaLi schon auf die Bahn gegangen waren, musste die Joli Rouge noch einen Schlenker fahren, um der Havel Queen ihre Fahrt zu ermöglichen. Dafür überquerte sie als einzige erst nach dem Startsignal die Linie.
An der Ecke Valentinswerder war die Joli aber wieder dran und an der nächsten Ecke vorbei. Der Weg führte diesmal übrigens nicht zum Briefkasten sondern rund Lindwerder und zurück.
Auf dem Weg zur Scharfenberger Enge versuchten sich die Kontrahenten auf allen möglichen Kursen. Aber keiner konnte einen besonderen Vorteil für sich erzielen. Nachteile trug allerdings auch niemand davon. Als erste passierte die Joli mit ein wenig Vorsprung die Enge vor MaLi und Fortune.

Beim Runden von Lindwerder nahm Fortune einen engeren Kurs und schob sich vor die MaLi. Die wiederum nahm beim Kreuzen zurück auf die Enge den effektivsten Kurs und schob sich zuerst an Fortune und dann auch an der Joli vorbei. Die Joli blieb nun unmittelbar nach der Fähre in Winddrehern und Flaute hängen und segelte den beiden anderen fortan hinterher.

Beim weiteren Kreuzen zurück zum Verein bildete sich keine klare Führung heraus. Am Steg hing die Flagge „Bahnverkürzung“, die die Fahrt auf eine Runde verkürzte. MaLi fuhr zuerst über die Zielline, Fortune wäre eigentlich als nächstes gekommen, rollte aber versehentlich schon vorher die Segel ein, und als letzte kam die Joli an.
Wegen Zeitstrafen für Frühstarts und yardstickbereinigt rückt die Joli Rouge auf Platz eins vor gefolgt von MaLi und dann Fortune.
die Zahlen (als pdf) folgen wegen technischer Probleme
das Fotoalbum
Wie immer kam der Bericht von der Joli Rouge und enthält daher sicherlich Ungenauigkeiten.
zweite Interne
Gestern konnte die zweite interne Wettfahrt zwar auch wieder Zuschauer locken, aber mit vier startenden Teams war das Regattafeld um ein Boot kleiner als beim letzten Mal. Das tat der Spannung aber keinen Abbruch.
Zur Steuermannsbesprechung gab’s diesmal auch noch einen kleinen Lehrgang zum Thema „Startboot und Flaggen“, der den Ungeübten bei der bevorstehenden Saatwinkler Ecke eine kleine Hilfe sein sollte. Vielen Dank dafür! Gestartet wurde dann mit fünf Minuten Verschiebung vom Umweltmuffel als Startboot zur üblichen Hausrunde.

Die Startlinie war kurz, das Starterfeld, wie schon erwähnt, übersichtlich und alle konnten einen passablen Start hinlegen. Vorneweg lieferten sich MaLi und Joli Rouge, wie schon im vorigen Rennen, ein Bug an Bug Duell. Allerdings mit vertauschten Rollen. Diesmal hatte die Joli auf der Kreuz das glücklichere Händchen, während MaLi auf Vorwindkurs immer wieder aufholte. Zu Beginn der dritten Runde lag MaLi weit abgeschlagen, kämpfte sich bis zum Briefkasten aber vorbei, lag dann auch auf der Kreuz vorne und hatte nur am Ende kein Glück mit dem Wind, so dass die Joli in Lee vorbei und mit wenigen Metern Vorsprung zu ihrem ersten Vereinssieg ins Ziel kam.

Der Kampf um Platz drei zwischen Waltzing Matilda und Merlin war ebenfalls von vielen Führungswechseln bestimmt und entschied sich kurz vor Ende der zweiten Runde, als Matilda an der Ecke von Valentinswerder vorbeizog und den dritten Platz nicht mehr hergab.

Es war wieder ein spannendes Rennen mit anschließendem Würstchengrillen und gut gelaunten Zuschauern.
die Zahlen (als pdf)
mehr Fotos (im Flickr-Fotoalbum)
Die Berichterstattung fand wieder einseitig von der Joli Rouge statt, was ich zu entschuldigen bitte. Mehr Fotos und genaue Ergebnisse gibt’s später.
