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sechste Interne

Leider konnte ich bei dieser Regatta nicht zugegen sein. Nun bastel ich halt aus Erzählungen und Fotos der Ergebnislisten meinen Bericht zusammen.
Es war offenbar ein Rennen voller Einzelschicksale…
Noch bevor es losging hatte die MaLi ein ausgerauschtes(?) Fall zu richten, fuhr in den Hafen zur Leiter, richtete das kleine Maleur und geriet in die Fänge des Wasserkrauts. Da gab es kein Rauskommen mehr. Nach einem Bad im Gestrüpp war der Startschuss längst gefallen und die MaLi nicht gestartet.
Joker war dafür schon zu früh gestartet und musste wieder zurück. Und damit begann für sie das Rennen als letzte.
Auf der Seéparée war beim Vorbeiknappsen an Valentinswerder das Echolot gut im Blick. Einhandgesegelt aber leider nicht gleichzeitig auch der Luftraum. Umarme jeden Tag einen Baum…
Triton hatte untypisch ihren Motor dabei. Das sollte sich am Ende rächen.
Das Rennen ging bei wenig Wind und Flautenfeldern drei Runden um den Briefkasten. Von zehn Booten sind neun gestartet und acht ins Ziel gekommen.
Zieleinlauf: Triton, Joker, Alk, Havelpirat, La Serenísima, 420er, Waltzing Matilda, Séeparée.
Und die Einzelschicksale? Gut, MaLi konnte zwar nicht starten, ist sich aber sicher, dass es für den ersten Platz gereicht hätte. Joker hatte zwar knapp zwei Stunden Arbeit, konnte aber nach Yardstick den Sieg davontragen. Die Séeparée musste sich zwar hinten einreihen, hat aber nun Brennholz für den Kamin und keine Schäden davongetragen. Tritons Reihe von ersten Plätzen reisst nach Yardstickbewertung (dritter Platz) zwar ab, aber die Clubmeisterschaft ist ohnehin in trockenen Tüchern. Einzig zerknischt sind vielleicht die Crews der Razzle Dazzle, weil sie bei dem wenigen Wind dann doch lieber abgebrochen haben, und die beiden Mädchen vom 420er, weil sie nicht zur Siegerehrung bleiben durften und so auch gar nicht ihren sechsten Platz feiern oder überhaupt erfahren konnten.
Und es war wohl ein Spaß!

dritte Interne – updated

Wieder wurde unsere interne Wettfahrt mit reichlich Wind beschenkt. Spannung blieb auch nicht aus, da eine Wendung zu Gewitter oder zumindest Regen auch nicht ausgeschlossen werden konnte. Das zusammen fordert dann schon vor dem Start eine tragische Figur. Die Jugend, diesmal nur durch Sascha vertreten, erhielt „Startverbot“. Die Verantwortung wollte, sollte und konnte keiner übernehmen. Dafür war ihm im Anschluss ans Rennen ein Applaus beschert, den er aber wohl nicht mitbekam. Also hier nochmal: Einen Applaus für Deinen Schneid!

dritte Interne

Gesegelt wurden zwei Runden um den „Briefkasten“. Auf dem ersten Weg dorthin trennte sich das Starterfeld vor dem Wind kaum, und es wäre bestimmt ein einschüchterndes Erlebnis gewesen, die halbe PSV-WSA-Flotte auf sich zu segeln zu sehen, wäre denn sonst jemand auf dem Wasser gewesen. Gegen den Wind zerfiel die Einheit dann, und es gab die üblichen „Grüppchenbildungen“.
Ich hab die offiziellen Ergebnisse noch nicht, aber aus dem Gedächtnis war Einlauf wie Endergebnis: Triton, Shalom 2, Alk, MaLi, Joli Rouge, Merlin, It`s my life (Daniels Regatta-Laser-Premiere), Razzle Dazzle und La Serenìsima.
Natürlich gab’s auch wieder einen ausklingenden Abend mit Bratwurst und Getränk. War schön gewesen!

dritte Interne

Noch mehr Fotos – auch von der Shore-Crew – gibt’s bei flickr. Danke Nicole!