Leider konnte ich bei dieser Regatta nicht zugegen sein. Nun bastel ich halt aus Erzählungen und Fotos der Ergebnislisten meinen Bericht zusammen.
Es war offenbar ein Rennen voller Einzelschicksale…
Noch bevor es losging hatte die MaLi ein ausgerauschtes(?) Fall zu richten, fuhr in den Hafen zur Leiter, richtete das kleine Maleur und geriet in die Fänge des Wasserkrauts. Da gab es kein Rauskommen mehr. Nach einem Bad im Gestrüpp war der Startschuss längst gefallen und die MaLi nicht gestartet.
Joker war dafür schon zu früh gestartet und musste wieder zurück. Und damit begann für sie das Rennen als letzte.
Auf der Seéparée war beim Vorbeiknappsen an Valentinswerder das Echolot gut im Blick. Einhandgesegelt aber leider nicht gleichzeitig auch der Luftraum. Umarme jeden Tag einen Baum…
Triton hatte untypisch ihren Motor dabei. Das sollte sich am Ende rächen.
Das Rennen ging bei wenig Wind und Flautenfeldern drei Runden um den Briefkasten. Von zehn Booten sind neun gestartet und acht ins Ziel gekommen.
Zieleinlauf: Triton, Joker, Alk, Havelpirat, La Serenísima, 420er, Waltzing Matilda, Séeparée.
Und die Einzelschicksale? Gut, MaLi konnte zwar nicht starten, ist sich aber sicher, dass es für den ersten Platz gereicht hätte. Joker hatte zwar knapp zwei Stunden Arbeit, konnte aber nach Yardstick den Sieg davontragen. Die Séeparée musste sich zwar hinten einreihen, hat aber nun Brennholz für den Kamin und keine Schäden davongetragen. Tritons Reihe von ersten Plätzen reisst nach Yardstickbewertung (dritter Platz) zwar ab, aber die Clubmeisterschaft ist ohnehin in trockenen Tüchern. Einzig zerknischt sind vielleicht die Crews der Razzle Dazzle, weil sie bei dem wenigen Wind dann doch lieber abgebrochen haben, und die beiden Mädchen vom 420er, weil sie nicht zur Siegerehrung bleiben durften und so auch gar nicht ihren sechsten Platz feiern oder überhaupt erfahren konnten.
Und es war wohl ein Spaß!
