Archiv der Kategorie: Regatta

Dritte Interne

Welche Unwägbarkeit erzeugt beim Wettsegeln die größte Anspannung?
Was ist mit dem Wind? Haben wir welchen?
Wir hatten zumindest ein bisschen. Also alles vorbereiten.

Fünf Boote, fünf Uhr, drei Runden zur Fähre. Vielleicht auch nur zwei.
Was gibt’s noch Unwägbares?
Berufsschiffahrt!
Aber auch wieder Glück gehabt. Nicht direkt beim Start, sondern nur kurz danach hatten wir einen Schuber, gleich drauf noch die Havel Queen. Quasi beim Aufstellen erster Strategien. Lief aber trotzdem.
Die erste Tonne rundeten MaLi, Fortune, Rih, dann (konnte ich nicht mehr sehen) vermutlich die La Serenisima und die Razzle Dazzle. Der Wind machte es echt spannend und ging mit jedem Boot seine eigene On-/Off-Beziehung ein. Die Fortune kam an der MaLi dann doch noch vorbei und schien sich auf der nächsten Runde zur Fähre (diesmal kein Halbwind sondern Kreuzen, und die Segelschule stieß dazu) ein bisschen absetzen zu können. Dieser Vorsprung schmolz aber auch wieder dahin, und ins Ziel (Bahnverkürzung) kam die MaLi gleich nach der Fortune, dann Rih, Razzle Dazzle und La Serenisima. Und der Wind frischte noch mal auf. Zu spät!
Yardstickbereinigt tauschten MaLi und Fortune noch die Plätze und dann gab’s Bratwurst.
War schon spannend. Offenbar auch weiter hinten, aber davon kann ich nichts berichten. Nix gesehen, weil man als Vorschoter ja auch ein bisschen Arbeit zu erledigen hat.

Zweite Interne

Das erste Mal in diesem Jahr mussten wir nicht gegen den Wind kämpfen als wir in den Verein geradelt sind. Und dann erwartet uns dieses Bild. Da hatte aber einer eine ordentliche Portion Optimismus zum Frühstück. Und eben den Willen uns ein paar Startübungen machen zu lassen. Nun gut.

Und tatsächlich: Nach einer Stunde Startverschiebung gehen sechs Boote aufs Wasser, fahren zwei (ganz kurze) Wettfahrten und haben dabei sogar Wind. Nicht viel, aber genug, ums nicht blöd zu finden. Jedenfalls hab ich niemanden was sagen hören.

Die Zieleinläufe der beiden Wettfahrten waren identisch: Juiced, Fortune, MaLi, Shalom 2, La Serenissima und Razzle Dazzle. Bei der ersten Wettfahrt blieb’s auch gerechnet so, bei der zweiten hob der Yardstickfaktor die Fortune auf den ersten Platz.

Und hinterher war Pfingstkonzert mit ordenlich, lecker Grillen. War jut jewesen.

längst geht’s weiter

Ich muss mal schnell den Eindruck vertreiben, dass wir noch immer im Winterschlaf vor uns hin dämmern. Denn natürlich sind die Flaggen gehisst, die Boote im Wasser, das Gelände aufgeräumt, Motivationsreden gehalten und auch die erste, interne Wettfahrt ist schon ausgefallen. Toller Wind, aber nur ein Boot. An den sportlichen Samstag müssen wir uns wohl erst gewöhnen. Bei der zweiten Internen haben wir das aber wieder wettgemacht.