Archiv der Kategorie: Vereinsleben

Alles vorbei!

Wir haben den Gemeinschaftsarbeitsdienst hinter uns gebracht, im strömenden Regen unser Laubfestival begangen und Manfreds 80sten ein bisschen nachgefeiert.

Saisonende

Mittlerweile sind natürlich alle Boote aus dem Wasser, und bei den derzeitigen Herbststürmen zeigt sich, wer sein Boot gut eingepackt hat, und wer nochmal nachbessern muss.
Und dann kann alles picobello in einen Dornröschen-Winterschlaf fallen? Wohl nicht! Nach der Saison ist vor der Saison. Auch wenn viele ihre Boote – wie es scheint – schon wieder ins Wasser setzen könnten, bleibt doch immer etwas zu tun. So kommt man selten aufs Gelände und trifft tatsächlich niemanden. Gut so!
Außerdem wollen wir nicht vergessen, dass uns noch die Weihnachtsfeier und Silvester bevorstehen. Und am 17. April ist ja dann auch schon wieder ansegeln. Also alles halb so wild.
Auf unserer Internetseite soll natürlich auch keine Pause einkehren. Ich warte zum Beispiel noch auf ein Foto der Woche von unseren „Hardcore-Abseglern“…
Oder war das noch kein Absegeln?

Flaggen einholen

Flaggen einholen
Traurig und dunkel schaute am Sonntag der Himmel auf den PSV herab. Nur die Tränen konnte er sich verkneifen. Flaggen einholen in der Wassersportabteilung!
Der Vorsitzende verlor wegen der gerade erst drei Tage zurückliegenden Versammlung nur wenige Worte, und dann waren die Flaggen auch schon eingeholt und die Saison beendet. Die gerne angenommenen, erfrischenden Getränke wurden von Peter und Christel spendiert.
Flaggen einholen
Nach ein wenig Rumgestehe unterm leeren Flaggenmast teilte sich der Verein dann in Feierngeher, Absegler und Mastleger. Die Feier beim SCN war schön und insbesondere das Essen wohl auch richtig gut. Segeln war im Gegensatz zum Vortag mit Wind, dadurch ein bisschen kühler aber echt toll. Und der Mast (nicht der Flaggenmast) war am Ende des Tages auch gelegt. So hatten wohl alle einen schönen oder zumindest geschäftig-erfolgreichen Tag.
Flaggen einholen

Ach, wenn doch schon wieder Frühling wär…

Kehraus

Nachdem es die ganze Woche geregnet hatte, war das Wetter am Samstag zwar immer noch nicht in sonniger Stimmung, aber für unsere Kehraus zumindest zu einem Kompromiss bereit: keine Sonne, kein Wind dafür aber auch kein Regen mehr.
Klar, dass sich so nicht viele Segler aufs Wasser locken lassen. Die Massen hielten sich zurück und nur sechs Boote gingen hinaus.
die neue Flying Dutchman und die neue Maxum
Karsten hat auf seinem neuen Boot neugierige „Passagiere“ mitnehmen können. Axel (bei dem „Wind“, damit ihm keine Federn wachsen, unter Motor) hatte unter anderem auch den Sportwart an Bord. Daniel und Timo konnten endlich ihren neuen Flying Dutchman in heimischen Gewässern ausprobieren. Volker und Michael hielten auf der Alk dagegen. Als „übliche Verdächtige“ waren natürlich auch Tine auf ihrer Waltzing Matilda und Kerstin und ich auf der Joli Rouge dabei.
Käpt'n, Bugfrollein und Gäste
Da die Kehraus dieses Jahr ohne Zeitnahme, ohne Aufgaben und auch ohne durchweichten Fragebogen keinen Wettkampfcharakter hatte, verlief die Tour „um Hasselwerder und zurück“ friedlich und gemütlich. Keine roten Flaggen, keine engen Manöver. Mario verteilte zwischendurch Geschenke. So gab es bei uns z.B. Müsli an Bord. Als wir nach zwei Stunden Hasselwerder erreichten, sprach der Sportwart offiziell den „Abbruch“ ;-P aus. Es wollte aber keiner zurück. Wir genossen den Nicht-Regen, die „Jungs“ ihr neues Boot, Volkers Stimme hörte man über den See schallen „Wir kämpfen bis zum letzten Meter“, und Tine (dann unter Motor, weil’s bei ihr gar nicht voran ging) wollte auch noch nicht zurück und blieb begleitendes Fahrzeug.
alle vier Segelboote auf einem Foto
Als wir uns dann bis Lindwerder zurück gekämpft hatten, mahnte allerdings die böse Uhr, dass es ja bald Essen gäbe. Wir einigten uns dann gemeinsam aufs Ende, und die beiden Dickschiffe konnten je eine Jolle im Schlepp mit nach Hause nehmen. War schön. Keine Ahnung wie’s derweil im Verein war.
zurück schleppen
Das Essen war dann auch köstlich. Zusätzlich zu Eisbein oder Schnitzel hatte man dies Jahr auch die Wahl Kassler mit Sauerkraut zu essen, und es war wohl hervorragend.
beschlagene Linse zum Essen
Ärgern wir uns also nicht über den fehlenden Wind, sondern freuen wir uns, dass es nicht noch schlimmer war. Unter den Seglern gab es jedenfalls meines Wissens keine Unzufriedenheit.

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