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D-Cup-Debüt

das isser: unser D-Cup

Nun war es also soweit: Wir haben unseren ersten D-Cup ausgesegelt. Ausgedacht und ausformuliert, um es einem kleinen Starterfeld, und womöglich ohne Wettfahrtleitung, zu ermöglichen ein bisschen um die Wette zu segeln und dabei noch den Extra-Ruhm eines Wanderpreises einzuheimsen. Nebenbei gibt’s Trainingseffekte und Wissensanreicherung. Also los!

Juiced und Fortune mit ingesamt vier fleißigen Seglern haben sich der ersten Challenge gestellt. Und… es war natürlich kaum Wind. Der Kurs sollte um die drei Tonnen auf dem Tegeler See führen. Eigentlich zwei Runden, aber unterwegs einigten wir uns auf Verkürzung auf eine Runde. Die Juiced sollte durch den verabredeten Kurs wegen einer langen Vorwindstrecke benachteiligt werden und musste der Fortune zusätzlich beim Start den Vortritt lassen.

vorne in der Flaute

Soweit so gut für die Fortune, die sich von Tonne 2 stoisch Richtung der 1 stand.
Kleine Nebenbemerkung: Ich bin der Meinung, dass die Tonnen sonst immer von Süd nach Nord sortiert waren, aber diesen Jahr ist es umgekehrt. Die 1 liegt vor der „Tegeler Terrasse“.
Die Juiced probierte derweil verschiedene Kurse, kam aber auch nicht in Fahrt und auch nicht vorbei. Der magelnde Wind hielt sich hartnäckig.
Erst kurz vor der 3(!) kam der Juiced die leichte Brise zur Hilfe, die so lange fehlte. Sie zog vorbei. Und als Belohnung für die Engelsgeduld konnten beide Boote schon fast in Rauschefahrt zurück zur 2 kreuzen. Die Juiced machte aber keinen Fehler mehr und holte den Sieg.

vorne in der Brise

Und als gute Gewinner ließen sie uns auch nicht einfach zurück, sondern kamen nach der Durchfahrt der Scharfenberger Enge nochmal zurück, damit wir den Rückweg gemeinsam machen konnten.

Herzlichen Glückwunsch!

Zweite Interne

Das erste Mal in diesem Jahr mussten wir nicht gegen den Wind kämpfen als wir in den Verein geradelt sind. Und dann erwartet uns dieses Bild. Da hatte aber einer eine ordentliche Portion Optimismus zum Frühstück. Und eben den Willen uns ein paar Startübungen machen zu lassen. Nun gut.

Und tatsächlich: Nach einer Stunde Startverschiebung gehen sechs Boote aufs Wasser, fahren zwei (ganz kurze) Wettfahrten und haben dabei sogar Wind. Nicht viel, aber genug, ums nicht blöd zu finden. Jedenfalls hab ich niemanden was sagen hören.

Die Zieleinläufe der beiden Wettfahrten waren identisch: Juiced, Fortune, MaLi, Shalom 2, La Serenissima und Razzle Dazzle. Bei der ersten Wettfahrt blieb’s auch gerechnet so, bei der zweiten hob der Yardstickfaktor die Fortune auf den ersten Platz.

Und hinterher war Pfingstkonzert mit ordenlich, lecker Grillen. War jut jewesen.

längst geht’s weiter

Ich muss mal schnell den Eindruck vertreiben, dass wir noch immer im Winterschlaf vor uns hin dämmern. Denn natürlich sind die Flaggen gehisst, die Boote im Wasser, das Gelände aufgeräumt, Motivationsreden gehalten und auch die erste, interne Wettfahrt ist schon ausgefallen. Toller Wind, aber nur ein Boot. An den sportlichen Samstag müssen wir uns wohl erst gewöhnen. Bei der zweiten Internen haben wir das aber wieder wettgemacht.